Fernerkundung mit LiDAR
Fernerkundung mit Laserstrahlen – was ist LiDAR und was kann man damit machen?
Vielen sind Laserstrahlen als moderne Lösung bekannt, den Abstand zu Objekten zu messen. Wenn man den Laserstrahl ablenkt und damit das Objekt abscannt, erhält man ein präzises Oberflächenprofil des Objektes.
Wie aber lässt sich diese Technologie in der Erkundung von Bodenveränderungen, in der Vermessung oder in der Forst- und Landwirtschaft einsetzen?
Was kann LiDAR und was kann es nicht? Und wie kommt man eigentlich letztlich zu den bekannten Schummerungsdarstellungen?
Prof. Dr. Barbara Koch ging in ihrem lebendigen Vortrag auf diese Fragen ein und stellte anschaulich Anwendungsbereiche sowie Vor- und Nachteile verschiedener Methoden dar.
Sie übernahm 1994 als erste Frau an der Fakultät für Forstwissenschaften den Lehrstuhl Fernerkundung und Landschaftsinformationssystem an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit war sie auch Dekanin ihrer Fakultät und Mitglied des Senats. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Fernerkundung, Bildverarbeitung, Geodaten und 3D-Visualisierung. Diese Technologien nutzte sie für Anwendungen in der Forstwirtschaft, Landschaftsanalyse, Umweltforschung und erneuerbaren Energien. Dabei zeigte sich auch das Potenzial dieser Technologien für die Archäologie.
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Vereinsabend mit Stefan Kluthe am 18. Februar
Auch in der Luftbildarchäologie kommen immer mehr Drohnen zum Einsatz. Stefan Kluthe unterstützt seit gut 10 Jahren ehrenamtlich die Luftbildarchäologie in Bayern mit seinen Drohnenaufnahmen. In seinem Vortrag "Heiß oder kalt - Möglichkeiten der Thermographie in der drohnengestützten Luftbildarchäologie" ging er auf neue Möglichkeiten ein, Bodendenkmäler auch mit einer Thermalkamera aus der Luft aufzuspüren. Anhand vieler Beispiele besonders aus den letzten beiden Jahren demonstrierte er eindrücklich die Vor- und Nachteile dieser Methode und erläuterte die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von Infrarotaufnahmen in verschiedenen Spektren.
Den Zeitungsbeitrag von Maria Daschinger in der Landshuter Zeitung vom 6.3.25 zum Vortrag von Stefan Kluthe finden Sie hier.
(Grafik: Stefan Kluthe)
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Unter der Leitung des zweiten Vorsitzenden Josef Geltl fand am 18. März die Jahreshauptversammlung 2025 statt. Unter reger Teilnahme der Anwesenden berichteten der zweite Vorsitzende, der Kassier und der Schriftführer von den Aktivitäten und Finanzen des Vereins. So konnten viele erfreuliche Ereignisse und Ergebnisse des vergangenen Jahres vorgetragen werden. Außerdem wies Rupert Wimmer auf die geplante 3-Tages-Busreise nach Kärnten im September hin.
Der Vorstandschaft wurde Entlastung erteilt.
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5. April 2025
27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich bei schönstem Wetter am Samstagmorgen in Landshut um gemeinsam mit dem Reisebus ins Lehel nach München zu fahren.
Dort angekommen erwartete die Teilnehmer bald eine Führung durch die Sonderausstellung zur Kunst der Eiszeit zwischen 40000 und 10000 vor unserer Zeit. Da die vorwiegend von der schwäbischen Alb stammenden Exponate in Form von meist abstrakten Frauenfiguren, Pferden oder Löwenmenschen als Replikate vorlagen, lud die Ausstellung dazu ein, Mammutelfenbein, Gagat oder Bernstein auch haptisch zu erfassen.
Wer gerade nicht an einer Führung teilnahm, hatte genügend Zeit, die Dauerausstellung, das Museumscafé oder den Biergarten am Chinesischen Turm zu besuchen.
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Bereits unter Herzog Tassilo III. (* um 741, † um 796) wurde das Kloster Moosburg gegründet und wohl im Laufe des 10. Jahrhunderts in ein Kollegiatstift umgewandelt, das bis 1604 bestand. Die hochverehrten Reliquien des hl. Kastulus sind seit Beginn des 9. Jahrhunderts in Moosburg bezeugt.
Geänderte Bedürfnisse und einschneidende Ereignisse über die Jahrhunderte gaben den Anlass zu Um-, An- und Neubauten. Erhalten geblieben sind die Architektur und Bauskulptur der Romanik und Gotik, die stilgeschichtliche, geistliche und kirchenpolitische Aspekte der Zeit lebendig werden lassen.
In ihrem lebendigen und anschaulichen Vortrag ging Dr. Martina Außermeier auf die Geschichte des Kloster- und Stiftsstandortes, den Kirchenbau sowie dessen Vorgänger und die stilistische Dimension der Architektur und der Bauskulptur ein.
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Am 20. Mai besichtigte ArLan das neu eröffnete Goldbach Museum in Ergoldsbach
Das im März neu eröffnete Museum in Ergoldsbach und die engagierten Mitglieder des Museumsvereins führten durch Ergoldsbachs Geschichte vom Neolithikum bis Dominik Brunner. Die fast 40 Besucher von ArLan konnten an diesem Abend sehr eindrücklich und nachvollziehbar die Lebenswege und Schicksale der Ergoldsbacher und der Protagonisten einzelner Epochen erleben. Nach der Führung ließen die Besucher die Eindrücke in geselliger Runde in den ansprechenden Räumen des Museums nachklingen.
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Am 17. Juni präsentierte Franz Attenkofer auf dem ArLan Vereinsabend seine über viele Jahre recherchierte Geschichte von Rammelkam. In seinem Vortrag führte er die Zuhörer in Schönbrunn von jungsteinzeitlichen Funden, latènezeitlichen Viereckschanzen, zu Freisinger Handschriften aus dem Jahr 926, romanischen Zuckerhutglocken und zur ersten Dampfmaschine mit 4 PS. Darüber hinaus war viel vom Leben und den Herausforderungen der Familien Rammelkamer, Strasser, Oberhofer und Attenkofer, die den Hof über tausend Jahre bewirtschafteten, zu erfahren.
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Am 15. Juli kamen knapp 50 Teilnehmer zur Laurentiuskirche nach Berndorf. Franz Attenkofer und Christoph Stein führten an diesem Abend durch die Geschichte der Gotteshäuser von Berndorf, Rammelkam und Grammelkam.
Alle Steinkirchen sind romanischen Ursprungs und haben einen in den Turm eingebauten Chorraum, der je nach Kirche, mal größer oder auch eher schlicht ausfällt. Man darf davon ausgehen, dass die Gründung der Kirchen um Kumhausen stark im Zusammenhang mit dem Ziegellehm-Abbau für den Ausbau Landshuts im 13. Jahrhundert steht.
Auch zur merklich unterschiedlichen Innenausstattung der drei Kirchen hatten die beiden Referenten Interessantes zu berichten.
Zum Abschluss gab es noch eine gemütliche Einkehr mit regem Austausch der Teilnehmenden im Gasthaus Hachelstuhl.
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Bauarchäologin Anika Opitz und Dr. Jakob Leicht vom Archäologischen Büro Anzenberger & Leicht berichteten von ihren Erfahrungen und Entdeckungen bei den Ausgrabungen im Ursulinenkloster in Landshut.
Jeder in Landshut kennt das Ursulinenkloster in der Neustadt. Von außen konnte man in den letzten Jahren rege Bautätigkeiten im und um das Kloster beobachten. Vor den Baumaßnahmen im Inneren der Gebäude war die Firma Anzenberger & Leicht aus Furth mit archäologischen Untersuchungen am historischen Klosterbau beauftragt. Was dabei alles an Funden und Erkenntnissen zu Tage kam und was diese über die bewegte Geschichte des Gebäudekomplexes mitten in Landshut verraten, erzählten Anika Opitz und Dr. Jakob Leicht auf dem gut besuchten ArLan-Vereinsabend am 19. August.
Bild: Michael Wening - https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=126534418
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Am 16. September referierte die Osteoanthropologin Chiara Girotto aus München wie viel wir heute anhand eines Skelettes und seiner Niederlegung über die Person als auch ihre Lebenswelten und -umstände erfahren können.
Die prähistorische Osteoanthropologie eröffnet faszinierende Einblicke in das Leben früherer Gemeinschaften. Menschliche Skelette bewahren Spuren von Alter, Geschlecht, Ernährung, Krankheiten und Verletzungen – und damit Hinweise auf Alltag, Belastungen und Fürsorge in vergangenen Gesellschaften. Unterschiede in Gesundheit und Lebensweise können sichtbar werden und erlauben Rückschlüsse auf soziale Strukturen, Rollenverteilung und Umweltbedingungen - sowohl für einzelne Personen als auch Gesellschaften. Doch nicht nur die Knochen selbst, auch ihre Lage im Grab erzählen unabhängig von Artefakten Geschichten: Körperhaltung, Ausrichtung und räumliche Aufteilung verraten etwas über den Bestattungsablauf, assoziierte Rituale und den Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft.
Ihr lebendiger Vortrag zeigte viele Beispiele aus zum Teil noch unveröffentlichten Funden, anhand deren sich die Zuhörer ein Bild von der Lebenswirklichkeit früherer Gesellschaften machen konnten.
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Vortrag von Johannes Stoiber auf dem ArLan-Vereinsabend am 21. Oktober 2025
Anfang des 19. Jahrhunderts veränderte sich die tausend Jahre alte Weltordnung. Das Heilige Römische Reich endete 1806, Bayern wurde Königreich und neue Gebiete wurden Bayern zugeschlagen (Schwaben, Franken). Wie in Frankreich und in Österreich begann man zu dieser Zeit auch mit der Landvermessung, um die Grundsteuer und andere Abgaben (Dominikalrenten/Zehnten) zu erheben. Dazu brauchte man ein amtliches, genormtes Kartenwerk, die zwischen 1808 und 1864 für ganz Bayern erstellt wurden. Damit waren die Grundstücks- und Verwaltungsgrenzen eindeutig festgelegt.
Ebenso wurden ab 1808 die Steuerkataster angelegt. Aufbauend auf Besitzfassionen wurden zunächst Grund- und Rustikalsteuerkataster und Häuserkataster angelegt. Darin wurden erstmals alle Grundstücke erfasst, geschätzt und begutachtet.
Mit dem Gesetz für die allgemeine Grundsteuer von 1828 wurde ganz Bayern nach einheitlichen Grundsätzen neu erfasst. In Niederbayern wurde um 1840 der sogenannte Urkataster angelegt. Mit einer einheitlichen Häusernummerierung und gleichen Grundsätzen der Bonitierung wurde so ein gleiches und faires Grundsteuersystem geschaffen. Für Veränderung wurden je Hausnummer Umschreibhefte angelegt, damit steuerrelevante Veränderungen eingetragen werden konnten. Mit wesentlichen Änderung in den 1850er Jahren wurde das System des Grundsteuerkatasters bis ca. 1960 fortgeführt und dann vom Liegenschaftskataster abgelöst, der im Wesentlichen bis heute geführt wird.
In seinem lebendigen und interaktiven Vortrag gab Johannes Stoiber vom Staatsarchiv Landshut Einblick in die Aufzeichnungen und stellte ihren Wert für die Heimat- und Familienforschung dar.
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Am Samstag 8. November unternahmen 35 ArLan-Freunde eine Busfahrt von Landshut nach Manching ins "kelten römer museum". Dort besichtigten wir die Sonderausstellung "Roms Armee im Feld. Marsch · Lager · Versorgung" mit kompetenter Führung.
Den Teilnehmenden stand das Staunen ins Gesicht geschrieben, als sie erfuhren, dass Roms Legionare im Schnitt 30km Marschstrecke mit 30kg Gepäck, bei Wind und Wetter in Sandalen und Toga absolvierten. Was die Soldaten dann nach dem anstrengenden Marsch im Lager erwartete, waren 8-Mann-Zelte und ein Brei aus gemahlenem Getreide. Wer Pech hatte, diente in der Vorhut und musste nach dem Marsch noch das Lager aufbauen oder Schanzarbeiten verrichten. So Manche(r) fragte sich, wie viele der Soldaten wohl in den Genuss der Pensionierung nach 20 Dienstjahren kamen.
Zum Glück konnten die ArLan-Besucher nach dem Museumsbesuch mit dem komfortablen Bus nach Manching fahren und dort beim Griechen oder Italiener ein herzhaftes Mittagessen zu sich nehmen.
Danach ging es weiter nach Pfeffenhausen, wo wir zusammen das Handwerkerhaus besichtigten. Das liebevoll und denkmalgerecht renovierte Haus aus dem frühen 18. Jahrhundert beherbergt viele Alltags- und Arbeitsgegenstände und vermittelt einen anschaulichen Eindruck der Lebensverhältnisse dieser Zeit.
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Vereinsabend am 18. November - Das Phänomen Erdställe und Schratzellöcher
Was ist ein Erdstall und wofür wurde er gebaut? Diese Frage beschäftigt bereits seit gut 150 Jahren viele Menschen. Standen am Anfang vor allem Mythen und Sagen als Erklärung im Raum, nähert man sich nun aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickwinkeln dieser Denkmalgattung. Ein Kernpunkt ist dabei die Datierung und die Verbreitung von Erdställen.
Birgit Symader von der Kreisarchäologie Deggendorf und Dr. Christoph Steinmann, Referent beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, zeigten mit zahlreichen Beispielen, was Erdställe und andere Anlagen Untertage ausmacht. Dabei gingen sie auf die speziellen Baumerkmale ein und betrachteten Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Denn oft ist es eine Streitfrage: Was macht einen Erdstall zu einem Erdstall?
Sie beleuchteten neben diesen Besonderheiten auch die denkmalpflegerische Herausforderung, wie mit diesen Bodendenkmälern umzugehen ist, denn ein großes Thema ist für beide Referenten der Denkmalschutz. Bei den wenigen noch zugänglichen Anlagen ist der Erhaltungszustand kritisch und erfordert Lösungen, die einen langfristigen Erhalt der Anlagen sicherstellen. Hier kommt es vor allem auf eine Zusammenarbeit mit den Eigentümer und ehrenamtliches Engagement an. Steinmann und Symader engagieren sich in einem Förderverein, um die „Grauzone“ zwischen denkmalrechtlichem Müssen und denkmalfachlichem Wollen zu schließen. Unterstützt werden sie dabei von vielen Vertretern der niederbayerischen Kommunalarchäologien. Gemeinsam werden gangbare Lösungen z.B. bei Baumaßnahmen oder Notgrabungen umgesetzt, wie im Vortrag gezeigt wurde.
Am Ende des Abends gab es viele Bilder im Kopf, etliche Antworten konnten vermittelt werden, aber auch offene Fragen blieben bestehen.
Das Spannende an der Archäologie ist und bleibt, dass nie etwas endgültig geklärt sein wird.
Die Unterlagen zum Vortrag von Frau Symader und Herrn Steinmann finden Sie hier.
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Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erdstall_Vorau.jpg
Prof. Dr. Albert Zink, einer der renommiertesten Mumienforschern der Welt, der vor über 30 Jahren mit einem Bauchschnitt Ötzis Mageninhalt untersuchte, schilderte in seinem sehr spannenden und abwechslungsreichen Vortrag , wie sich unser Wissen über die Menschen des Neolithikums durch den Fund vom Tisenjoch verändert hat.
Von den ersten Vermutungen der Polizei, den Begegnungen mit Hans Kammerlander und Reinhold Messner bis zu den neuesten Erkenntnissen über Ötzis Gesundheitszustand, seiner Hautfarbe und Neigung zur Glatze reichte Dr. Zinks unterhaltsamer Vortrag auf dem gut besuchten ArLan-Vereinsabend am 16. Dezember.
Am 19. September 1991 stieß ein Nürnberger Ehepaar bei einer Wanderung in den Ötztaler Alpen auf eine sensationelle Entdeckung: die Gletschermumie „Ötzi“. Der Mann aus dem Eis eröffnet seither einzigartige Einblicke in das Leben einer mehr als 5000 Jahre alten Bevölkerung des Alpenraums.
Dank moderner naturwissenschaftlicher und medizinischer Untersuchungen wissen wir heute viel über seine Lebensweise, Ernährung, Krankheiten und den gewaltsamen Tod, den er erlitt. Selbst Spuren eines bis heute verbreiteten Magenbakteriums konnten nachgewiesen werden.
Neueste genetische Analysen liefern zudem spannende Erkenntnisse über Ötzis Herkunft und Aussehen. Der Vortrag stellte die aktuellen Forschungsergebnisse rund um den Mann aus dem Eis vor und zeigte, welche faszinierenden Möglichkeiten die moderne Mumienforschung heute bietet.
Prof. Dr. Albert Zink leitet heute das Institut für Mumienforschung, Eurac Research in Bozen und ist Direktor an der Staatssammlung für Anthropologie, SNSB in München
Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Otzi-Quinson.jpg
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